Was Sie über Erde wissen sollten

Guter grund für ihren Garten

Nachhaltiges Wirtschaften und Klimaschutz sind das eine. Das andere sind gute und keimfreie Substrate, die helfen, Ihre gärtnerischen Ambitionen zu erfüllen. Unserem Kompost wird zunächst Gesteinsmehl hinzugefügt. Das erhöht den Anteil der wichtigen Spurenelemente. Danach sorgen kleine Mieten, häufiges Umsetzen und eine regelmäßige Bewässerung für eine gute Versorgung mit Sauerstoff und eine optimale Feuchtigkeit.

So bilden sich stabile Ton-Humus-Komplexe, die ideale Nährstoff- und Wasserspeicher sind. Ist der Reifeprozess abgeschlossen, werden die Substrate nach bewährten Rezepten mit unterschiedlichen natürlichen Zuschlagsstoffen gemischt, um so die ideale Grundlage für gesunde und schöne Pflanzen zu bilden.

Dass wir während der Produktion regelmäßig die Qualität kontrollieren, versteht sich von selbst.

Wissenswertes über Erden:

Kompostierung

Kompostierung ist ein natürlicher Prozess, bei dem organisches Material durch Mikroorganismen abgebaut wird. So werden die Nährstoffe wieder für Pflanzen verfügbar gemacht. Zwei entscheidende Faktoren für die Qualität des Komposts sind die Sauerstoffzufuhr und die Feuchtigkeit während der Kompostierung.

Um die optimale Versorgung mit Sauerstoff zu gewährleisten, setzen wir bei der Holsteiner Erdenmanufaktur unseren Kompost häufig um und kompostieren auf möglichst kleinen Mieten (längliche Komposthaufen) um ein gutes Verhältnis zwischen Masse und Oberfläche zu erreichen. Die Feuchtigkeit wird über eine Abdeckung und, bei Bedarf, über externe Bewässerung reguliert.

Durch den Abbau des Grünschnitts durch die Mikrobakterien wird außerdem Wärme freigesetzt. Bei den erreichten Temperaturen von 60 bis 65 Grad Celsius sterben Krankheitserreger und Pflanzenkeime zuverlässig ab – anders als beim Mutterboden wird also kein Unkraut in den Garten eingetragen.

Zu Hause solltet ihr den Komposthaufen möglichst Spitz aufsetzen. Bei kleinen Mengen setzt so der Kamineffekt am besten ein und versorgt das Material so ebenfalls mit Sauerstoff. Auch hier solltet ihr, nach ungefähr einem Monat, einmal alles umschaufeln und wieder aufsetzen.

Humus

Humus ist die organische Substanz im Boden.
> Unser Produkt ‚Humus‘ ist eine fertige Erde mit einem hohen organischen Anteil.

In einem gesunden Boden ist Humus aber keine starre Masse, sondern ein lebendiges Biotop. Er wird ständig von Bodenlebewesen wie Regenwürmern und Asseln, Mikroorganismen und Pilzen Auf-, Um- oder Abgebaut. Humus dient im Boden als Wasserspeicher, Nährstoffspeicher und Lebensraum, für eine Vielzahl von Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen.

Erkennen kann man einen hohen Humusgehalt zum einen am Geruch des Bodens, welcher nach Waldboden riecht, und an dessen krümeliger Struktur.
Auch bindet die organische Substanz im Boden klimaschädliches CO2 und entzieht es so der Atmosphäre.

Torf

Torf ist organisches Material, welches sich im aus abgebauten Pflanzenresten in Mooren bildet.

Im eigenen Garten kann Torf lediglich die Belüftung verbessern – einen Effekt, denn man auch mit der richtigen Bodenbearbeitung oder anderen Zuschlagsstoffen erreichen kann. Torf ist jedoch extrem nährstoffarm und trägt so nicht zu einem gesunden Pflanzenwachstum bei oder verschlechtert diesen sogar. Der Grund, weshalb Torf auch im privaten Bereich eingesetzt wird, ist, dass er ein geringes Gewicht hat (geringe Transportkosten) und sehr günstig angeboten wird.

>> Für den Abbau von Torf werden jährlich jedoch große Flächen Moor zerstört und so nicht nur große Mengen Treibhausgase freigesetzt, sondern auch einzigartige und nicht wiederbringbare Biotope zerstört.

Der Regenwurm

Der Regenwurm, oder besser gesagt, die weltweit fast 700 bekannten Arten Regenwürmer sind unermüdliche Arbeiter für einen gesunden Boden.

Sie fressen organisches Material, zersetzen es und machen so die Nährstoffe wieder für Pflanzen zugänglich. Außerdem sorgen ihre Gänge dafür, dass aerobe Bakterien im Boden mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden. Viele Regenwürmer sind ein guter Indikator für einen guten Boden.

Unser Tipp: Suchen Sie mal im Acker nebenan nach einem Regenwurm.